Esports World Cup Wochen vor dem Event nach Paris verlegt
Der Esports World Cup musste nur wenige Wochen vor Beginn von Riad nach Paris verlegt werden. Die Organisatoren bauten die globale Veranstaltung quasi über Nacht neu auf.

Wochen vor dem Start eines der weltweit größten E-Sport-Wettbewerbe mussten die Organisatoren die Veranstaltung von Riad, Saudi-Arabien, nach Paris verlegen. Diese Entscheidung erforderte schnelle Anpassungsfähigkeit und einen nahezu über Nacht erfolgenden Neuaufbau der gesamten globalen Geschäftsstrategie.
Die Herausforderung ging über die Sicherung eines neuen Veranstaltungsortes hinaus. Die Organisatoren mussten Betriebsabläufe überdenken, monatelange Marketingkampagnen, die ursprünglich für Riad geplant waren, neu gestalten, Sponsorenverpflichtungen anpassen, internationale Reisen für Spieler koordinieren und Verlage, Teams, Partner sowie Millionen von Fans davon überzeugen, dass ein bedeutendes E-Sport-Ereignis weiterhin sein Versprechen erfüllen würde.
Der Marketingfokus lag auf der Umwandlung einer auf Riad ausgerichteten Kampagne in eine global ausgerichtete Startstrategie mit Sitz in Paris. Ziel war es, den Esports World Cup einem neuen Publikum vorzustellen und gleichzeitig seine Identität als internationales Gaming-Event zu wahren.
Über den Austragungsort hinaus erweiterten die Organisatoren ihre Präsenz in ganz Paris. Marketingaktivitäten erstreckten sich vom Eiffelturm und den Champs-Élysées bis hin zu U-Bahn-Stationen, Flughäfen und Hotels. Eine Kombination aus Außenwerbung, digitalen Kampagnen, lokalen Partnerschaften und Markeninstallationen wurde eingesetzt, um die Bekanntheit auf dem neuen Markt zu steigern.
Darüber hinaus wurden Partnerschaften mit französischen Medienunternehmen, Content Creators und digitalen Plattformen geschlossen. Durch die Nutzung lokaler Stimmen und Vertriebskanäle wurde versucht, Zielgruppen zu erreichen, die E-Sport möglicherweise bisher nicht verfolgt haben.