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Verbraucher

EU-Automarkt wächst: Anteil chinesischer Hersteller steigt

Die Neuzulassungen von Pkw in der EU stiegen im Mai um 3,2 Prozent im Jahresvergleich. Elektro- und Hybridfahrzeuge trieben das Wachstum an, während der Verkauf von Verbrennern zurückging.

23. Juni 2026
EU-Automarkt wächst: Anteil chinesischer Hersteller steigt

Der europäische Automobilmarkt verzeichnete im Mai 2024 ein Wachstum von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei 955.013 Neuzulassungen von Pkw in der EU registriert wurden. Batterielektrische Fahrzeuge (BEV) trugen maßgeblich zu diesem Anstieg bei und verzeichneten ein Plus von 43 Prozent auf 203.417 Einheiten, wie der europäische Herstellerverband ACEA mitteilte.

Parallel dazu gingen die Verkäufe von reinen Verbrennungsmotoren deutlich zurück. Die Neuzulassungen von Benzinfahrzeugen sanken um ein Fünftel, während die von Dieselfahrzeugen um fast 20 Prozent zurückgingen. Hybridfahrzeuge setzten ihren Wachstumstrend fort, was auch auf das seit Jahren sinkende Angebot an Neufahrzeugen ohne Hybridisierung zurückzuführen ist.

In den ersten fünf Monaten des Jahres stiegen die Gesamtzulassungen von Neupersonenwagen in der EU um 4 Prozent auf rund 4,75 Millionen Fahrzeuge. Der Marktanteil reiner Batteriefahrzeuge erhöhte sich von 15,3 Prozent auf 20 Prozent.

Chinesische Hersteller wie BYD, Geely und SAIC Motor (Marke MG) bauen ihre Präsenz auf dem europäischen Markt aus. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines Einbruchs der Verkäufe auf dem chinesischen Heimatmarkt um 22 Prozent im Mai. Der chinesische Branchenverband CPCA hat seine Jahresprognose für 2026 für den heimischen Automobilmarkt drastisch gesenkt, was den Exportfokus chinesischer Hersteller voraussichtlich weiter verstärken wird.

Volkswagen blieb Europas größter Autohersteller, verzeichnete im Mai jedoch einen Absatzrückgang von 3,6 Prozent. Andere große europäische Hersteller wie Stellantis und Renault verzeichneten ebenfalls leichte Rückgänge, während die BMW Group und Mercedes-Benz moderate Zuwächse meldeten.

Originalquelle: heise.de