EU-Kommission legt Einwände gegen UPM-Sappi Joint Venture vor
Die Europäische Kommission hat eine Einwendungserklärung (Statement of Objections) gegen das geplante Joint Venture für grafisches Papier zwischen UPM und Sappi im Rahmen der Fusionskontrollprüfung veröffentlicht.

Helsinki – Die Europäische Kommission hat eine Einwendungserklärung („Statement of Objections“) bezüglich des geplanten Joint Ventures für grafisches Papier zwischen UPM und Sappi veröffentlicht. Dieses formelle Schreiben ist ein üblicher Schritt im Rahmen einer eingehenden Untersuchung von Unternehmenszusammenschlüssen durch die Kommission.
In der Einwendungserklärung legt die Kommission ihre vorläufigen Bedenken hinsichtlich des geplanten Zusammenschlusses dar. UPM und Sappi prüfen die Erklärung sorgfältig und werden ihre Stellungnahme fristgerecht einreichen. Beide Unternehmen zeigen sich zuversichtlich, die Bedenken der Kommission umfassend adressieren zu können.
Das geplante Joint Venture soll die grafischen Papiergeschäfte von UPM und Sappi bündeln. Die Transaktion bedarf der Genehmigung durch die Europäische Kommission, bevor sie abgeschlossen werden kann.
Dieser Schritt markiert eine wichtige Phase im Genehmigungsprozess. Die Unternehmen werden nun mit der Kommission in Dialog treten, um die identifizierten wettbewerbsrechtlichen Fragen zu klären.