EU erwägt neue Beschränkungen für jugendliche Social-Media-Nutzung
Die Europäische Union prüft strenge neue Vorschriften für den Zugang von Minderjährigen zu sozialen Medien, einschließlich Altersgrenzen und Nachweispflicht für Plattformen.

Die Europäische Union erwägt bedeutende neue Einschränkungen für den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu sozialen Medien. Mögliche Maßnahmen umfassen Altersbeschränkungen, ein vollständiges Verbot oder eine stufenweise Zugangsgewährung.
Soziale Medienplattformen könnten zudem verpflichtet werden, die Unbedenklichkeit ihrer Dienste nachzuweisen, bevor junge Menschen Zugang erhalten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, dass die Exekutive der EU innerhalb weniger Monate neue Gesetze vorschlagen könnte.
Die Überlegungen basieren auf Empfehlungen eines Expertengremiums, das seine Ergebnisse kürzlich veröffentlichte. „Es geht nicht darum, ob Kinder auf soziale Medien zugreifen können. Es geht darum, wann soziale Medien auf unsere Kinder zugreifen können“, erklärte von der Leyen.
Diese potenziellen neuen Regelungen zielen darauf ab, den Schutz von Minderjährigen im digitalen Raum zu verbessern und könnten die Online-Erfahrungen junger Europäer maßgeblich verändern.