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Technologie

EU schreibt 60-km-Abstand für Ladesäulen auf Hauptverkehrsstraßen vor

Das EU-Parlament hat ein neues Gesetz verabschiedet, das einen dichteren Ausbau von Ladestationen für Elektroautos vorsieht. Bis 2026 sollen entlang der Hauptverkehrsstraßen Ladesäulen in einem Abstand von 60 Kilometern zur Verfügung stehen.

12. Juni 2026
EU schreibt 60-km-Abstand für Ladesäulen auf Hauptverkehrsstraßen vor

Das EU-Parlament hat beschlossen, die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in der gesamten Union auszubauen. Demnach müssen bis 2026 entlang der Hauptverkehrsstraßen mindestens alle 60 Kilometer öffentliche Ladestationen vorhanden sein.

Das Gesetz regelt zudem Zahlungsmodalitäten und Preisangaben (pro Kilowattstunde und Leistung) an den Ladepunkten. Auch die Kartenzahlung soll künftig möglich sein. Die Regelung muss noch vom Rat der Mitgliedsstaaten formal gebilligt werden.

In Deutschland ist die Zahl der Ladepunkte im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Im Juli 2023 gab es fast 100.000 Ladepunkte, 13.000 mehr als im Vorjahr. Besonders erfreulich ist der Ausbau der Schnellladepunkte, deren Bestand sich auf 18.577 erhöhte.

Der ADAC betont, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur allein nicht ausreicht. Der Automobilclub fordert mehr öffentliche Lademöglichkeiten in urbanen Gebieten, insbesondere für "Laternenparker" in Wohnvierteln. Auch in größeren Wohnungseigentümergemeinschaften bestehen noch Herausforderungen bei der Einrichtung von Lademöglichkeiten, für die Lösungen gefunden werden müssen.

Originalquelle: adac.de