EU plant Bußgelder in Millionenhöhe gegen Google wegen Verstößen
Die Europäische Kommission plant, Google wegen einer Reihe von Regelverstößen mit Bußgeldern in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro zu belegen. Die Entscheidungen sollen voraussichtlich in der kommenden Woche veröffentlicht werden.

Die Europäische Kommission steht kurz davor, gegen Google Strafen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro wegen verschiedener mutmaßlicher Verstöße zu verhängen. Die Ankündigungen werden innerhalb der nächsten Woche erwartet.
Die Bußgelder ergeben sich aus der angeblichen Nichteinhaltung des Gesetzes über digitale Märkte (DMA) durch Google. Zu den Vorwürfen gehört die Bevorzugung eigener Dienste in den Suchergebnissen auf Kosten von Wettbewerbern sowie Maßnahmen, die App-Entwickler daran hindern, Nutzer zu anderen App-Stores als Google Play zu leiten.
Sollte Google die Anforderungen des DMA nicht innerhalb von 60 Tagen erfüllen, drohen dem Unternehmen weitere periodische Bußgelder. Die EU wird zudem entscheiden, ob Google Drittanbieter-Suchmaschinen Zugang zu seinen Suchdaten gewähren muss, einschließlich Ranking-, Abfrage- und Klickinformationen.
Diese potenziellen Bußgelder sind Teil umfassenderer Bemühungen der EU, die Geschäftspraktiken großer Technologieunternehmen auf ihren digitalen Märkten zu regulieren. Google war in der Vergangenheit bereits mit kartellrechtlichen Untersuchungen und Strafen durch EU-Regulierungsbehörden konfrontiert.