📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Professionelle Dienstleistungen

EU schafft 2026 Zollfreiheit für Kleinsendungen ab

Die EU schafft die Wertgrenze von 150 Euro ab dem 1. Juli 2026 ab. Dies führt zu Zöllen auf bisher befreite Waren und betrifft US-Direktvertriebsmarken.

16. Juli 2026
EU schafft 2026 Zollfreiheit für Kleinsendungen ab
<h2>EU schafft 150-Euro-Freigrenze für Importe ab dem 1. Juli 2026 ab</h2> <p>Ab dem 1. Juli 2026 wird die Europäische Union die seit langem bestehende Regelung für geringwertige Sendungen abschaffen, die es Sendungen unter 150 Euro erlaubte, zollfrei in die EU einzureisen. Diese signifikante Gesetzesänderung wird US-Marken, die im Direktvertrieb (D2C) an Verbraucher innerhalb der EU tätig sind, insbesondere diejenigen, die derzeit keine Logistikzentren auf dem europäischen Festland nutzen, erheblich beeinflussen. Die Abschaffung bedeutet, dass alle Waren, die in die EU importiert werden, unabhängig von ihrem Wert unter 150 Euro, der Zollpflicht unterliegen.</p> <h2>Gründe für die Änderung und Auswirkungen</h2> <p>Das Europäische Parlament hat beschlossen, die Freigrenze abzuschaffen, um die Handhabung von Zollvolumen zu verbessern und einen faireren Wettbewerb für in der EU ansässige Einzelhändler zu schaffen. Zuvor waren Waren unter 150 Euro zwar von Zöllen befreit, unterlagen aber dennoch der Mehrwertsteuer und Zollanmeldungen. Gemäß der neuen Regelung wird für Waren unter einem Wert von 150 Euro ein fester Zoll von 3 Euro pro Sendung erhoben, der auf ihrer Zolltarifnummer (CN-Codes) basiert. Sendungen, die mehrere Artikel mit unterschiedlichen CN-Codes enthalten, könnten mehrfach mit 3 Euro belastet werden, was die Versandkosten für große Verkäufer erheblich erhöhen könnte.</p> <h2>Umbau der Logistik empfohlen</h2> <p>International Logistics Group (ILG) rät US-amerikanischen E-Commerce-Unternehmen, ihre EU-Logistikbetriebe proaktiv vor der Frist im Juli 2026 umzustrukturieren. Für Unternehmen, die ihre EU-Kunden bisher von außerhalb des Blocks, beispielsweise aus Großbritannien, bedient haben, wird die Verlagerung von Lagerbeständen in Logistikzentren innerhalb der EU empfohlen. ILG hebt sein Logistikzentrum in Breslau (Wroclaw), Polen, als strategischen Standort hervor, um Importprobleme zu mildern und Reibungsverluste bei D2C-Verkäufen in die EU zu reduzieren.</p> <h2>Strategischer Standort für effiziente Logistik</h2> <p>ILG hat sein EU-Lager- und Logistikzentrum in Breslau, Polen, angesichts seiner vorteilhaften Lage eingerichtet. Der Standort bietet direkte und schnelle Transportverbindungen zu wichtigen Ballungszentren auf dem europäischen Festland, einschließlich der Nähe zu Deutschland, dem größten E-Commerce-Markt der EU. Diese Konfiguration ermöglicht es ILG, amerikanischen Unternehmen, die ihre Lieferketten optimieren und das Kundenerlebnis in der EU verbessern möchten, eine kostengünstige und effiziente Logistiklösung anzubieten.</p>