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Wissenschaft

Europa genehmigt 3,2 Milliarden Euro für Batterieforschung

Sieben europäische Länder, darunter Schweden, haben eine Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft im Wert von 3,2 Milliarden Euro zur Verbesserung der Batterietechnologie genehmigt. Die Initiative unterstützt die Klimaziele der EU.

22. Juli 2026
Europa genehmigt 3,2 Milliarden Euro für Batterieforschung
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Europäische Kommission hat einer Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft (F&E) für Batterietechnologie in Höhe von 3,2 Milliarden Euro zugestimmt. An dem Programm beteiligen sich sieben europäische Länder, darunter Schweden. Das Ziel ist die Förderung vonässä Initiativen der Industrie und die Unterstützung des europäischen Bestrebens, bis 2050 klimaneutral zu werden.

Kristina Edström, Professorin für Anorganische Chemie an der Universität Uppsala und Koordinatorin der europäischen Initiative BATTERY 2030+, betont die entscheidende Rolle von Batterien beim Übergang zu einer fossilis_freien Zukunft. Die BATTERY 2030+-Roadmap hebt die frühen Beiträge der großen europäischen Neutronen- und Photoneneinrichtungen hervor. Die Forschung an Anlagen wie der European Spallation Source (ESS) gilt als entscheidend für diese Fortschritte.

Die Neutronenforschung an der ESS ist besonders wertvoll für die Untersuchung von Batterietechnologien der nächsten Generation. "Als Gesellschaft nutzen wir immer mehr Batterien, und die Anforderungen steigen ständig", erklärt Edström. "Wir wollen, dass unsere Handys länger halten, unsere Laptops schneller laden und unsere Elektroautos weiter fahren. Nur durch die Entwicklung neuer, effizienterer und leistungsfähigerer Batterien können diese Anforderungen erfüllt werden."

Edströms Forschungsgruppe konzentriert sich auf das Verständnis komplexer Batterieprozesse, einschließlich des Verhaltens von Lithiumatomen, deren Untersuchung mit anderen Methoden schwierig ist. Neutronen ermöglichen die präzise Lokalisierung dieser kleinen Atome in der Materialstruktur. Die ESS wird mit ihrer fortschrittlichen Instrumentierung Forschern ermöglichen, realistischere Proben_größen zu analysieren und mechanische Veränderungen in den Materialien während des Batteriebetriebs genauer zu verfolgen, was spannende Möglichkeiten für die zukünftige Batterieentwicklung bietet.

Originalquelle: ess.eu