Europäischer Rechnungshof prüft Kontrolle von EU-Entwicklungsgeldern
Ein am 23. November erscheinender Bericht untersucht die Aufsicht der EU-Kommission über 16,5 Milliarden Euro, die von UN-Organisationen und nationalen Stellen verwaltet werden.

Der Europäische Rechnungshof (EuRH) wird am 23. November 2026 einen Bericht zur Überwachung der EU-Entwicklungshilfe vorlegen. Die Prüfung konzentriert sich auf die Wirksamkeit der EU-Kommission bei der Überwachung von Mitteln, die durch UN-Organisationen sowie nationale Entwicklungsagenturen und Banken der EU-Mitgliedstaaten umgesetzt werden.
Im Zeitraum 2021 bis 2025 verwalteten diese Partnerorganisationen EU-Mittel in Höhe von 16,5 Milliarden Euro. Ein zentraler Punkt der Prüfung ist die sogenannte Säulenbewertung, bei der die Kommission die internen Kontrollsysteme und Finanzberichtsprozesse der Partner vorab validieren soll. Ziel ist es festzustellen, ob diese Systeme den finanziellen Schutz der EU-Haushalte gewährleisten.
Die Prüfer untersuchten Projekte in der Elfenbeinküste, Nigeria und Uganda. Die Analyse soll klären, ob die vertraglichen Regelungen und die laufende Projektüberwachung durch die Kommission ausreichen, um eine wirtschaftliche Mittelverwendung sicherzustellen und die Rechenschaftspflicht der beteiligten Organisationen zu gewährleisten.