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Technologie

Europas zukünftiges Kampfflugzeugsystem erhält Vertrag über 3,2 Milliarden Euro

Frankreich, Deutschland und Spanien haben Dassault Aviation, Airbus und Indra einen Vertrag für die Phase 1B des Demonstrators für das zukünftige Kampfflugzeugsystem (FCAS) zugesprochen. Der Vertrag umfasst dreieinhalb Jahre Technologieentwicklung.

12. Juni 2026
Europas zukünftiges Kampfflugzeugsystem erhält Vertrag über 3,2 Milliarden Euro

Die Verteidigungsministerien von Frankreich, Deutschland und Spanien haben Dassault Aviation, Airbus, Indra und EUMET sowie weiteren Industriepartnern einen Vertrag über 3,2 Milliarden Euro für die Phase 1B des Demonstrators des zukünftigen Kampfflugzeugsystems (Future Combat Air System, FCAS) zugesprochen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von rund dreieinhalb Jahren.

Das Abkommen zielt darauf ab, die Schlüsseltechnologien für die Demonstrationsflüge des Systems zu entwickeln und zu reifen. Diese Flüge werden voraussichtlich zwischen 2028 und 2029 stattfinden. Das FCAS-System wird aus Kampfflugzeugen der nächsten Generation, unterstützenden Drohnen und einer verbindenden "Combat Cloud" bestehen.

Dieser Vertrag stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung europäischer strategischer Autonomie im Verteidigungsbereich dar. Dassault Aviation, Airbus und Indra werden als nationale Koordinatoren für das Gesamtprogramm fungieren, während die industrielle Struktur in verschiedene technologische Säulen mit definierten Verantwortlichkeiten unterteilt ist.

Die Industriepartner danken den drei Nationen für ihr Vertrauen und bekräftigen ihr Engagement für den Erfolg des Programms. Phase 1B baut auf den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der vorherigen Phase 1A auf, die entscheidende Technologien identifiziert und die Entwicklung der Demonstratoren eingeleitet hat.

Originalquelle: dassault-aviation.com