Even Realities entfernt Kamera aus Smart Glasses zur Produktivitätssteigerung
Das Unternehmen Even Realities hat seine neuen G2 Smart Glasses vorgestellt, die ohne Kamera konzipiert sind. Der Hersteller setzt auf produktivitätssteigernde Funktionen statt Aufnahmefähigkeiten.

Even Realities hat seine neuen G2 Smart Glasses auf den Markt gebracht, die sich laut Hersteller primär auf die Produktivität des Nutzers konzentrieren und weniger auf Aufnahmefunktionen. Kameras und Lautsprecher wurden bei diesen Geräten bewusst weggelassen.
Stattdessen bieten die G2-Brillen ein monochromes, grünes Heads-up-Display, das Text und Informationen anzeigt. Das Design soll an eine Neonanzeige erinnern und auch bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut sichtbar sein. Das Unternehmen zielt damit auf Berufstätige ab, die häufig an Besprechungen teilnehmen, Präsentationen halten oder international reisen.
Die Funktionalität des Geräts ist stark von der Verbindung mit einem Smartphone abhängig. Obwohl die Brillen ein hochwertiges Aussehen haben, sind ihre Leistung und Benutzererfahrung maßgeblich von der Zuverlässigkeit des Telefons abhängig. Even Realities versucht, sich von Konkurrenten wie Meta abzuheben, indem es sich auf Werkzeuge konzentriert, die den Nutzern bei ihrer beruflichen Arbeit helfen.
Der Hersteller gibt an, dass das Ziel darin besteht, den Nutzern bei Bedarf Informationen zu liefern, wie z. B. Übersetzungen oder Besprechungsnotizen, ohne dass sie ihr Telefon herausholen müssen. Dieser Ansatz betont die Privatsphäre und zielt darauf ab, das Bedürfnis nach ständiger Aufzeichnung zu reduzieren.