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Führungskraft gibt Ratschläge zum Loslassen von Schuldgefühlen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Viele berufstätige Eltern, insbesondere Frauen, kämpfen mit Schuldgefühlen aufgrund von Zeitmangel zwischen Beruf und Zuhause. Eine C-Level-Führungskraft teilt Strategien zum Umgang mit diesen Gefühlen.

31. August 2026
Führungskraft gibt Ratschläge zum Loslassen von Schuldgefühlen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Viele berufstätige Eltern, insbesondere Frauen, kämpfen mit Schuldgefühlen, die durch unzureichende Zeit für Beruf und häusliche Pflichten entstehen. Eine KPMG-Umfrage zeigt, dass 43 % der berufstätigen Eltern solche Schuldgefühle empfinden, wobei Frauen dies häufiger berichten als Männer (50 % gegenüber 38 %). Eine Führungskraft auf C-Ebene bei Fast Company, selbst Mutter, teilt ihren Ansatz zum Umgang mit diesem Gefühl und plädiert für einen Fokus auf "disziplinierte Präsenz" und die Akzeptanz temporärer Umstände.

Die Führungskraft betont, dass das Erreichen von "Balance" zwischen Beruf und Familie oft ein unmögliches Unterfangen ist. Stattdessen schlägt sie "disziplinierte Präsenz" vor, die bewusste Entscheidungen darüber beinhaltet, wem und was man in jedem Moment Aufmerksamkeit schenkt. Dies kann beinhalten, das Handy während Besprechungen oder Abendessen wegzulegen. Sie erinnert daran, dass Personen, die anspruchsvolle Karrieren verfolgen, nicht konsequent zu 100 % in beiden Bereichen gleichzeitig präsent sein können; es ist ratsam, saisonale Schwankungen im Berufs- und Familienleben zu akzeptieren.

Darüber hinaus rät sie davon ab, sich an der aktuellen Situation zu messen. Phasen, in denen die Arbeit mehr Aufmerksamkeit erfordert, oder Zeiten, in denen die Familie an erster Stelle steht, sind vorübergehend. Das Treffen dauerhafter Entscheidungen auf der Grundlage kurzfristiger Herausforderungen kann nachteilig sein. Es ist wichtig, diese Phasen zu erkennen und darauf zu vertrauen, dass sich die Situation im Laufe der Zeit wieder ausbalanciert.

Einer der wichtigsten Ratschläge ist, nahestehende Personen zu fragen, was sie wirklich brauchen. Oft stimmen die Annahmen darüber, wie die Zeit eines Elternteils verbracht wird und was sich ein Kind oder Partner wünscht, nicht. Indem man sich auf wirklich wichtige Momente konzentriert, wie z. B. Wochenendveranstaltungen oder Gute-Nacht-Geschichten, kann man bedeutungsvollere Beziehungen aufbauen, ohne ständige Schuldgefühle.

Schließlich stellt die Führungskraft fest, dass Schuld ein nutzloser und negativer Emotion ist, dem niemand dient. Er lässt eine Familie nicht mehr geliebt erscheinen und verbessert auch nicht die Arbeitsleistung. Anstatt sich mit vergangenen Kompromissen zu beschäftigen, ist es produktiver, sich auf bewusste Entscheidungen und disziplinierte Präsenz zu konzentrieren.

Originalquelle: fastcompany.com