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Expertin befürwortet Social-Media-Verbot für Minderjährige

Die Tübinger Expertin Isabel Brandhorst unterstützt ein Verbot sozialer Medien für unter 16-Jährige. Sie begründet ihre Haltung mit persönlichen Erfahrungen und Branchenentwicklungen.

3. Oktober 2026
Expertin befürwortet Social-Media-Verbot für Minderjährige

Die Tübinger Expertin Isabel Brandhorst unterstützt die Idee eines Verbots für die Nutzung sozialer Medien durch Minderjährige unter 16 Jahren. Diese Maßnahme, die bereits in Australien umgesetzt wurde, hat auch in Deutschland eine Debatte ausgelöst.

Brandhorst erklärte, dass es trotz der Schwierigkeit des Schrittes keine Alternative zu diesem Verbot gebe. Sie selbst nutzt soziale Medien ausschließlich für berufliche Zwecke und betreibt einen Instagram-Account für ihre Forschungsgruppe. Ihre private Nutzung hat sie eingestellt, da sie negative Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden feststellte, insbesondere die Darstellung perfekter Leben, die das eigene als langweilig erscheinen lassen kann.

Viele ihrer Freunde haben ebenfalls die Nutzung von Instagram beendet, was ihre Entscheidung bestärkte. Auch Datenschutzbedenken haben zu ihrer Neubewertung der Nutzung beigetragen. Sie betont, dass ein Verbot sozialer Medien für Minderjährige zwar eine ernste Angelegenheit sei, aber oft eine notwendige Reaktion auf die beobachteten negativen Auswirkungen der digitalen Sphäre.

Die Diskussion über die Auswirkungen sozialer Medien auf junge Menschen ist fortlaufend. Brandhorsts Perspektive spiegelt die wachsende Besorgnis über die Herausforderungen des digitalen Umfelds und die Notwendigkeit wider, Jugendliche vor potenziellem Schaden zu schützen. Das vorgeschlagene Verbot zielt darauf ab, das psychische Wohlbefinden junger Menschen zu fördern.

Originalquelle: badische-zeitung.de