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Experten fordern kritische Prüfung bei KI-Einsatz in der Entscheidungsfindung

Die Führungsexpertin Erica Dhawan empfiehlt eine 'Denk-Sandwich'-Methode, um durch eigene Analyse vor und nach der KI-Nutzung Fehlentscheidungen zu vermeiden.

2. November 2026
Experten fordern kritische Prüfung bei KI-Einsatz in der Entscheidungsfindung

Ein Bericht von Inc. Magazine verdeutlicht die Risiken bei der unkritischen Nutzung von generativer KI im professionellen Umfeld. Führungsexpertin Erica Dhawan schlägt hierzu die "Denk-Sandwich"-Methode vor, bei der die KI-Analyse durch eine eigene menschliche Einschätzung eingerahmt wird.

Der Prozess beginnt mit einer eigenen Reflexion des Nutzers, bevor der KI eine Aufgabe gestellt wird. Dies verhindert, dass sich Anwender unbewusst auf den Durchschnitts-Konsens der KI verlassen, der oft in den Trainingsdaten hinterlegt ist. Eine eigene Position vor der Prompt-Eingabe sichert die strategische Autonomie.

Ein weiteres Problem ist die Diskrepanz zwischen der Qualität der Antwort und der Relevanz der Fragestellung. Anwender erhalten häufig brillant formulierte Antworten auf Fragen, die das eigentliche Kernproblem gar nicht adressieren. Dhawan betont daher, dass eine präzise Definition des zu lösenden Problems unerlässlich für den Nutzen der KI ist.

Die abschließende Beurteilung muss zwingend durch den Menschen erfolgen, der die KI-Ergebnisse unter Einbeziehung seiner praktischen Erfahrung bewertet. Diese dreistufige Methodik stellt sicher, dass KI als Werkzeug zur Unterstützung und nicht als Ersatz für fachliches Urteilsvermögen eingesetzt wird.

Originalquelle: inc.com