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Technologie

Experten trainieren KI für Nebeneinkünfte

Unternehmen, die KI-Modelle entwickeln, stellen Fachleute ein, um ihre Systeme zu verfeinern. Eine medizinische Expertin beschreibt die Arbeit als flexibel und beruflich erfüllend.

2. Juli 2026
Experten trainieren KI für Nebeneinkünfte

Unternehmen, die künstliche Intelligenz (KI) entwickeln, engagieren zunehmend Fachexperten, um ihre Modelle zu trainieren und zu verfeinern. Courtney Fahnhorst, Spezialistin für Wundversorgung und hyperbare Medizin in Florida, gehört zu denjenigen, die ihre Expertise einbringen.

Fahnhorst fand die Möglichkeit über eine LinkedIn-Anzeige und begann, Mercor, einem KI-Unternehmen, beim Training seiner Modelle zu unterstützen. Ihre Aufgabe besteht darin, die KI-Antworten auf klinische Szenarien zu bewerten und Fehler sowie Missverständnisse zu identifizieren. Sie empfindet die Arbeit als flexibel, wettbewerbsfähig vergütet und als Mittel zum Aufbau von Kapital für ihre zukünftige eigene Praxis.

Heidi Hagberg, Leiterin der Kommunikation bei Mercor, erklärte, dass KI-Modelle wie ChatGPT und Gemini genaue und relevante Antworten liefern müssen, was die Eingabe von Experten zur Überprüfung erfordert. Mercor arbeitet mit führenden KI-Firmen, schnell wachsenden Start-ups und Fortune-500-Unternehmen zusammen.

Andere Unternehmen, die Experten durch KI-Training Nebeneinkünfte ermöglichen, sind unter anderem Alignerr, Data Annotation und Outlier. Zwar ist das manuelle Trainieren von Technologie nicht neu, doch das Ausmaß und die Geschwindigkeit dieser Branche sind mit dem rasanten Fortschritt der KI sprunghaft angestiegen.

Zuvor umfasste die Datenkennzeichnung Aufgaben wie das Umranden von Objekten für autonome Fahrzeuge. Heutige KI-Modelle erfordern jedoch tiefgreifendere Fachkenntnisse, da Agenten mehrstufige Prozesse über verschiedene Plattformen hinweg durchführen. Unternehmen suchen auch nach Experten zur Entwicklung von KI-Tools für Kundenservice und Marktforschung.

Originalquelle: fastcompany.com