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Technologie

Experten trainieren KI – riskieren sie ihren Jobverlust?

Eine neue akademische Arbeitskraft trainiert hochentwickelte KI-Modelle, eine Rolle, die paradoxerweise zum Verlust ihrer eigenen Fachkenntnisse führen könnte.

1. Oktober 2026
Experten trainieren KI – riskieren sie ihren Jobverlust?

San Francisco – Eine wachsende Zahl von Fachleuten mit spezialisiertem Wissen findet neue Arbeit im Training fortschrittlicher künstlicher Intelligenzmodelle. Diese Rollen, von denen viele erst in den letzten Jahren entstanden sind, erfordern tiefes Fachwissen, um die Fähigkeiten der KI zu testen und zu verfeinern.

Start-ups wie Mercor fungieren als Vermittler und verbinden diese Nachfrage nach menschlichen Einblicken mit dem Bedarf an KI-Entwicklung. Das Unternehmen hat Einzelpersonen wie Lazaros-Antonios Chatzilazarou, Doktorand der Spieltheorie, rekrutiert, um zu testen, wie KI-Modelle die Prinzipien seines Fachgebiets anwenden. Diese Arbeit bietet eine bedeutende Einkommensquelle.

Der Trend wird von großen Technologieunternehmen unterstützt, die KI rasant weiterentwickeln. Unternehmen wie Scale AI mit seinem Outlier-Netzwerk und Turing bieten verschiedene Aufgaben an, von der Fehlerbehebung bei KI bis zur Erstellung von Inhalten, die der KI helfen sollen, die Welt zu verstehen.

Es gibt jedoch eine erhebliche Besorgnis: Während diese Experten die KI verbessern, könnten sie ihre eigenen Rollen überflüssig machen. Der Internationale Währungsfonds schätzt, dass generative KI bis zu 40 % der Arbeitsplätze weltweit, insbesondere im Angestelltenbereich, beeinträchtigen könnte. Dies wirft die Frage auf, ob diese Personen unbeabsichtigt die Verdrängung ihrer eigenen Berufe beschleunigen.

Unternehmen wie Mercor, deren Bewertung rapide gestiegen ist, zahlen diesen Experten erhebliche Honorare, mit einem Durchschnitt von etwa 125 US-Dollar pro Stunde. Während dies eine attraktive Vergütung darstellt, könnten die langfristigen Auswirkungen der KI-Entwicklung die Beschäftigungslandschaft für Spezialisten grundlegend verändern.

Originalquelle: fastcompany.com