Experten warnen vor ausgefeilten Reisbetrügereien
Reisebetrügereien werden immer ausgefeilter und nutzen KI und gestohlene Daten. Experten raten Verbrauchern, wie sie sich vor diesen täuschenden Machenschaften schützen können.

Reisebetrügereien werden zunehmend ausgefeilter, wobei Täter Werkzeuge der künstlichen Intelligenz und gestohlene Daten zu ihrem Vorteil nutzen. Diese Akteure erstellen überzeugendere gefälschte Websites und missbrauchen persönliche Informationen, was es für Verbraucher schwieriger macht, potenzielle Bedrohungen zu erkennen.
Laut einem Bericht der Federal Trade Commission verloren Amerikaner im vergangenen Jahr 3,5 Milliarden Dollar durch Betrügereien, bei denen Betrüger über verschiedene digitale Kanäle Kontakt aufnahmen. Obwohl nicht alle reisbezogen waren, machten sich als Identitäten ausgebende Betrügereien über ein Drittel aller Betrugsmeldungen aus, was sie zur häufigsten Betrugskategorie macht.
Betrügereien können bereits vor Reiseantritt erfolgen, wobei Personen sich als Fluggesellschaften oder Hotels ausgeben, um erwartete Kommunikation auszunutzen. Eine verbreitete Taktik ist das "Reservierungshochjacking", bei dem Betrüger scheinbar legitime Nachrichten über Buchungsprobleme senden und schnelle Zahlungen verlangen.
Experten raten zur Vorsicht bei Benachrichtigungen über Flugannullierungen und empfehlen, nicht auf Links in unerbetenen Nachrichten zu klicken. Die Nutzung von QR-Codes für Zahlungen und öffentlicher WLAN-Netze während der Reise birgt ebenfalls Cybersicherheitsrisiken, die Wachsamkeit erfordern.