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Gesundheit

Gesundheitliche Auswirkungen extremer Hitze nehmen weltweit zu

Der Klimawandel erhöht weltweit die Häufigkeit, Dauer und Intensität extremer Hitzeereignisse. Hitzebedingte Todesfälle sind signifikant gestiegen, insbesondere bei älteren Menschen.

3. Juni 2026
Gesundheitliche Auswirkungen extremer Hitze nehmen weltweit zu

Extreme Hitze stellt eine erhebliche gesundheitliche Gefahr für Umwelt und Arbeit dar, verschlimmert zahlreiche Grunderkrankungen und erhöht das Risiko für Unfälle sowie bestimmte Infektionskrankheiten. Hitzschlag ist ein lebensbedrohlicher medizinischer Notfall.[...]

Als Folge des Klimawandels sind immer mehr Menschen extremer Hitze ausgesetzt. Die hitzebedingte Sterblichkeit bei älteren Menschen (über 65 Jahre) stieg zwischen 2000–2004 und 2017–2021 um etwa 85 %. Studien zeigen, dass zwischen 2000 und 2019 jährlich rund 489.000 hitzebedingte Todesfälle auftraten, davon 45 % in Asien und 36 % in Europa. Allein in Europa wurden im Sommer 2022 schätzungsweise 61.672 zusätzliche hitzebedingte Todesfälle verzeichnet.

Die Anfälligkeit für Hitze wird durch physiologische Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand sowie durch Expositionsexposure wie Beruf und sozioökonomische Bedingungen bestimmt. Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Einkommen in städtischen und ländlichen Gebieten sind aufgrund schlechter Wohnqualität und begrenzten Zugang zu Kühlung oft unverhältnismäßig starker Überhitzung ausgesetzt.

Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze sind vorhersehbar und weitgehend vermeidbar. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Leitlinien für öffentliche Gesundheitseinrichtungen herausgegeben, um Risiken extremer Hitze zu identifizieren und zu bewältigen. Maßnahmen gegen den Klimawandel, kombiniert mit umfassender Vorbereitung und Risikomanagement, können jetzt und in Zukunft Leben retten.

Originalquelle: who.int