FAA plant KI-Werkzeug für 875 Mio. USD zur Bewältigung von Flugverkehrsstaus
Die US-Luftfahrtbehörde FAA bereitet den Einsatz eines KI-Werkzeugs zur Unterstützung der Fluglotsen bei der Bewältigung von Flugverkehrsstaus im Raum Washington D.C. vor. Das System zielt darauf ab, Verspätungen zu reduzieren und ist die erste Phase einer landesweiten Einführung.

Die US-Luftfahrtbehörde (FAA) bereitet die Einführung eines KI-Werkzeugs im Wert von 875 Millionen US-Dollar vor, das Fluglotsen bei der Bewältigung von Flugverkehrsstaus im Luftraum von Washington D.C. unterstützen soll. Diese Einführung ist als erster Schritt für eine landesweite Ausweitung gedacht, die schließlich die 29 Millionen Quadratmeilen des nationalen US-Luftraums unter der Aufsicht der FAA abdecken soll.
Das SMART-System, wie von der FAA beschrieben, nutzt KI-Modelle zur Vorhersage von Flugverkehrsströmen und zur Identifizierung potenzieller Konflikte. Diese Vorhersagen basieren auf operativen Faktoren wie Flugplänen, Wetterbedingungen, Flughafenskapazitäten und den vorherrschenden Luftraumbedingungen. Beamte der US-Regierung und Branchenvertreter teilten The Wall Street Journal mit, dass SMART bereits am Montag, dem 21. September, an den drei großen Flughäfen im Raum Washington D.C. eingeführt werden könnte.
Philip Mann, Hauptberater bei Vector Strategic Consulting LLC und Berater für Flugsicherheit und KI-Governance, bezeichnete die Entscheidung, SMART zunächst in begrenztem Umfang und erst dann landesweit einzuführen, als "richtige Entscheidung". Mann verfügt über umfassende Erfahrung bei der FAA, wo er 17 Jahre lang in verschiedenen Funktionen tätig war. Die Integration von KI-Technologie in der Luftfahrt zielt darauf ab, die Sicherheit und Effizienz angesichts des zunehmenden Flugverkehrs zu verbessern.