FACC AG reduziert Gewinnprognose wegen außerordentlicher Rechtskosten
Der Luftfahrtzulieferer FACC AG hat seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2021 nach unten korrigiert. Grund dafür sind unerwartete Rechtskosten im Zusammenhang mit einem langjährigen Lieferantenstreit, die zu einem erwarteten negativen EBIT von -25 bis -30 Mio. Euro führen.

Der Luftfahrtzulieferer FACC AG hat seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2021 nach unten korrigiert. Grund dafür sind unerwartete Rechtskosten im Zusammenhang mit einem langjährigen Lieferantenstreit, die zu einem erwarteten negativen EBIT von -25 bis -30 Mio. Euro führen.
Das Unternehmen gab an, dass jüngste Entscheidungen in einem seit 2011 andauernden Rechtsstreit mit einem Lieferanten gegen FACC ausfielen und in dieser Form nicht vorhersehbar waren, entgegen der Einschätzung der eigenen Anwälte. Diese außerordentlichen Belastungen machen eine Anpassung der ursprünglichen Erwartungen notwendig.
FACC AG ist ein global agierender Technologiekonzern in der Luftfahrtindustrie, spezialisiert auf Design, Entwicklung und Produktion von fortschrittlichen Leichtbausystemen und Technologien. Als Technologiepartner großer Flugzeughersteller finden sich FACC-Technologien in jedem zweiten startenden Flugzeug. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 3.900 Mitarbeiter an 15 internationalen Standorten und ist an der Wiener Börse notiert. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte FACC einen Umsatz von 984,4 Mio. Euro.