FACC AG verzeichnet Umsatzplus von 8,6 % im dritten Quartal 2025
Der Luftfahrtzulieferer FACC AG steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal 2025 um 8,6 % auf 697,6 Mio. EUR. Das EBIT blieb trotz Lieferkettenproblemen stabil.

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG hat im dritten Quartal 2025 eine Umsatzsteigerung von 8,6 % auf 697,6 Mio. EUR verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entwickelte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für die ersten neun Monate mit 21,5 Mio. EUR (Vorjahr: 21,8 Mio. EUR) stabil. Laut Unternehmen belasteten weiterhin Verwerfungen in internationalen Lieferketten und gestiegene Materialkosten das Ergebnis.
Die FACC profitierte von der anhaltenden Wachstumstendenz in der Luftfahrtindustrie, die auf langfristigen Verträgen mit allen großen Flugzeugherstellern basiert. Der erzielte Umsatz im dritten Quartal ist der höchste Wert, den FACC in diesem Zeitraum seit seiner Gründung verzeichnen konnte. Die Branche strebt an, diesen Wachstumskurs fortzusetzen und die Nachfrage der Airlines durch eine Steigerung der Produktionsraten zu bedienen.
Mit einem im Herbst 2024 gestarteten Programm zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung erzielt das Unternehmen laut eigenen Angaben erste Erfolge. Die Mitarbeiterzahl konnte bei steigendem Umsatz stabil gehalten werden, unter anderem durch gezielte Aus- und Weiterbildungen. Zentrale Prioritäten des Programms sind die Effizienzsteigerung im operativen Bereich, die Kompensation globaler Inflationseffekte sowie die Restrukturierung der Lieferketten zur Senkung der Materialkosten.
Für das Gesamtjahr 2025 erwartet das FACC-Management einen Umsatz von rund 1 Mrd. EUR, was einem Wachstum von über 10 % entspricht. Die EBIT-Marge auf Gruppenebene soll planmäßig zwischen 4 % und 5 % liegen. Diese Prognose gilt unter der Annahme, dass sich die globalen Rahmenbedingungen nicht wesentlich ändern.