FACC AG setzt Angebotspreis für Börsengang auf 9,50 Euro pro Aktie fest
Der Luftfahrtzulieferer FACC AG hat den Preis für seinen Börsengang (IPO) auf 9,50 Euro pro Aktie festgelegt. Der Handel an der Wiener Börse soll am Mittwoch, 25. Juni 2014, beginnen.

Der Hersteller von Verbundwerkstoffkomponenten für die Luftfahrtindustrie, FACC AG, gab am 24. Juni 2014 bekannt, dass der Angebotspreis für den Börsengang (IPO) auf 9,50 Euro pro Aktie festgelegt wurde. Die Notierung des Unternehmens an der Wiener Börse soll am Mittwoch, dem 25. Juni 2014, beginnen.
Die Gesamttransaktionsgröße, unter der Annahme der vollständigen Ausübung der Mehrzuteilungsoption (Greenshoe), beläuft sich auf rund 213 Millionen Euro. Dies umfasst sowohl eine Kapitalerhöhung zur Beschaffung von etwa 150 Millionen Euro als auch eine Sekundärtranche von einem verkaufenden Aktionär in Höhe von rund 43,8 Millionen Euro.
Zum Angebotspreis wird FACC mit 435 Millionen Euro bewertet. Der Streubesitz wird 45 Prozent ohne die Mehrzuteilungsoption betragen und 49 Prozent, falls die Option vollständig ausgeübt wird. Das Angebot war Berichten zufolge überzeichnet.
FACC ist ein weltweit führender Entwickler, Hersteller und Lieferant von fortschrittlichen Faserverbundkomponenten und -systemen für die Luftfahrtindustrie und beliefert namhafte Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing und Bombardier. Im Geschäftsjahr 2013/14 erzielte FACC einen Umsatz von 547,4 Millionen Euro und beschäftigte rund 3.000 Mitarbeiter.