FACC-Komponenten auf dem typenzertifizierten A350-1000 verbaut
FACC AG gab bekannt, dass seine Hightech-Komponenten im Airbus A350-1000 verbaut sind, der im November 2017 die Musterzulassung von EASA und FAA erhielt. Das Unternehmen liefert verschiedene Teile für unterschiedliche Flugzeugbereiche.

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG gab im November 2017 bekannt, dass seine Hightech-Komponenten Teil des Airbus A350-1000 sind, welcher gleichzeitig die Musterzulassung von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der Federal Aviation Administration (FAA) erhielt.
Die Musterzulassung ist eine Voraussetzung für die Aufnahme des kommerziellen Flugbetriebs. FACC liefert Komponenten für den A350-1000 aus allen drei Divisionen. Die Division Engines & Nacelles liefert gewichtsoptimierte Überschiebabhülsen und Triebwerkskomponenten, die Division Interiors Kabinenverkleidungen, Rauchmelderpaneele und Gepäckbehälter, und die Division AerostructuresSpoilern und Winglets.
FACC ist seit vielen Jahren Technologiepartner von Airbus und war auch am früheren Modell A350-900 beteiligt. Das Luftfahrttechnologieunternehmen nutzte die Erfahrungen aus dem Vorgängermodell für die Entwicklung des A350-1000. FACC-Vorstandsvorsitzender Robert Machtlinger dankte Airbus für das Vertrauen und die Zusammenarbeit und betonte die Rolle der Mitarbeiter von FACC bei der Entwicklung und Produktion der Komponenten.
Die A350-1000 ist die längste Version der A350 XWB-Familie von Großraumflugzeugen von Airbus. Das Flugzeug unterscheidet sich von der A350-900 durch einen längeren Rumpf für 40 zusätzliche Passagiere, eine modifizierte Hinterkante der Tragfläche, neue sechsrädrige Hauptfahrwerke und leistungsstärkere Rolls-Royce Trent XWB-97-Triebwerke. Bis heute hatten 11 Kunden aus fünf Kontinenten insgesamt 169 A350-1000-Flugzeuge bestellt.