FACC schafft über 200 Arbeitsplätze und investiert 150 Millionen Euro
Der Luft- und Raumfahrttechnologiekonzern FACC AG erweitert seine Kapazitäten durch die Schaffung von über 200 neuen Arbeitsplätzen und eine Investitionsoffensive von 150 Millionen Euro.

Der österreichische Luft- und Raumfahrttechnologiekonzern FACC AG kündigte die Schaffung von über 200 neuen Arbeitsplätzen und eine Investition von 150 Millionen Euro über die nächsten fünf Jahre an, um vom Wachstum des globalen Flugzeugmarktes zu profitieren. Das Unternehmen erwartet für 2022 ein signifikantes Umsatzwachstum und verfolgt eine konsequente Expansionsstrategie für die kommenden Jahre.
Die neuen Stellen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Produktion an den oberösterreichischen Standorten, wobei auch in den Bereichen IT, Digitalisierung, Innovationsmanagement und Automatisierung Personal gesucht wird. Die Investition von 150 Millionen Euro umfasst neue Projekte, Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau von Produktionsstätten. FACC hat kürzlich Neugeschäft im Wert von über einer Milliarde Euro gesichert, darunter Aufträge für das europäische Raumfahrtprogramm Ariane 6, Komponenten für den Airbus A220 und die Produktion von Kabinenausstattungen für den Business-Jet Bombardier Challenger 3500.
In der Forschung und Entwicklung zielt FACC darauf ab, nachhaltige Lösungen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Dies beinhaltet die Entwicklung neuer, leichter Verbundwerkstoffe, die voraussichtlich den Treibstoffverbrauch und die Emissionen im Flugbetrieb reduzieren werden. Das Unternehmen erforscht auch die Recyclingfähigkeit von Komponenten und prüft den Ersatz chemischer Produkte durch Substanzen aus biologischen Quellen. Fortschritte in der Automatisierungstechnik sollen die Produktionseffizienz steigern, Durchlaufzeiten verkürzen und Kosten sowie Energieverbrauch senken.
Im Rahmen der Expansion wird FACC Produktionsanlagen mit Technologie der nächsten Generation modernisieren und neue, hochautomatisierte Werke errichten. FACC strebt an, sich bis 2030 zu einem der 50 führenden Luft- und Raumfahrtunternehmen weltweit zu entwickeln.