FACC steigert Ergebnis und Umsatz im Q1 2026
Der Luftfahrtzulieferer FACC AG verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein starkes Wachstum. Der Umsatz stieg um 11,8 Prozent auf 258,2 Mio. Euro, während sich das operative Ergebnis (EBIT) mehr als verdoppelte.

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG hat das Geschäftsjahr 2026 mit einem deutlichen Zuwachs bei Umsatz und Ergebnis begonnen. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 11,8 Prozent auf 258,2 Millionen Euro, verglichen mit 231 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich mehr als verdoppelt und erreichte 9,7 Millionen Euro, ein Plus von 125,6 Prozent gegenüber 4,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2025.
Alle Geschäftsbereiche der FACC entwickelten sich laut Unternehmensangaben positiv. Die Mitarbeiterzahl wuchs auf 4.017 Vollzeitäquivalente (Q1 2025: 3.896). Dennoch sieht sich das Unternehmen weiterhin herausfordernden Marktbedingungen gegenüber, darunter Störungen in internationalen Lieferketten sowie hohe Material- und Personalkosten. Die geopolitische Lage im Nahen Osten erforderte zudem eine verstärkte Abstimmung mit globalen Kunden.
Neben den operativen Erfolgen hat FACC strategische Meilensteine erreicht. Dazu gehört die Entscheidung, die Produktionskapazitäten in Oberösterreich durch den Bau eines neuen Werks auszubauen, was eine Investition von rund 120 Millionen Euro bedeutet. Darüber hinaus sicherte sich FACC einen neuen Auftrag für Kabinensysteme vom brasilianischen Flugzeughersteller Embraer und wurde zum dritten Mal in Folge von Embraer als "Supplier of the Year" ausgezeichnet.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt FACC seine Prognose mit einem erwarteten Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent und einer weiteren Verbesserung des operativen Ergebnisses. Das Unternehmen profitiert von der anhaltenden Stärke der globalen Luftfahrtindustrie, die einen Auftragsbestand von über 17.700 Flugzeugen aufweist und steigende Produktionsraten vorantreibt.