FACC steigert Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2010/11
Der Flugzeugkomponentenhersteller FACC AG verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung. Der Auftragseingang entwickelte sich ebenfalls positiv.

Die FACC AG kehrte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 auf ihren geplanten Wachstumskurs zurück. Der Umsatz stieg um 8 % auf 272 Millionen Euro, verglichen mit 251 Millionen Euro im Vorjahr. Diese Entwicklung entsprach einer besseren und schnelleren globalen Wirtschaftsentwicklung als erwartet, wodurch sich die Luftfahrzeugindustrie im zweiten Halbjahr 2010/11 stabilisierte und Produktionsraten erhöhte.
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 16,8 Millionen Euro auf 42,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBT) stieg von 7,4 Millionen Euro auf 24,8 Millionen Euro. Das EBIT (Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 220 % auf 26,3 Millionen Euro.
"Wir können mit der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden sein. Wir haben erfreuliche Umsatzzuwächse generiert und neue Rekordwerte beim Ergebnis erzielt", betonte Vorstandsvorsitzender Walter Stephan. Er führte die verbesserte Profitabilität auf konsequent vorangetriebene Wertschöpfungsoptimierung und Effizienzsteigerung, insbesondere durch erhöhten Automatisierungsgrad in der Fertigung, zurück.
Die FACC AG verzeichnete zum Ende des Geschäftsjahres eine Auftragsdeckung von 2,88 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 71,87 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese positive Entwicklung wird auf die gute Positionierung bei wichtigen Flugzeugherstellern wie Airbus und Boeing zurückgeführt, wobei die größten Aufträge die Flugzeugfamilien A350XWB, Boeing 787, A380, A320 und Boeing 737 betreffen.
Für das Geschäftsjahr 2011/12 erwartet FACC erneut ein sehr gutes operatives Ergebnis. Dennoch sind signifikante Unsicherheiten im Markt, wie politische Unruhen und volatile Kerosinpreise, zu berücksichtigen, die das Orderverhalten der Airlines beeinflussen könnten.