FACC errichtet neues Hightech-Werk in Oberösterreich
Der Flugzeugkomponentenhersteller FACC AG investiert 120 Mio. € in eine neue Anlage in St. Martin, Oberösterreich. Der Baubeginn ist für Ende 2026 angesetzt und schafft bis zu 300 neue Arbeitsplätze.

Der Flugzeugkomponentenhersteller FACC AG errichtet ein neues Hightech-Werk in St. Martin im Innkreis, Oberösterreich. Die Gesamtinvestition von 120 Mio. € soll die Fertigungskapazitäten für Strukturbauteile von Passagierflugzeugen, wie Höhen- und Seitenruder, verdoppeln.
Der Baubeginn ist für Ende 2026 geplant, die Inbetriebnahme des Werkes soll Mitte 2028 erfolgen. Die vollständig ausgebaute Anlage, die direkt an das bestehende Werk 3 angeschlossen wird, soll bis Ende 2029 den vollen Betrieb erreichen. Durch diese Erweiterung sollen bis 2030 bis zu 300 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.
Das neue Werk wird auch einen separaten Forschungsbereich für die Entwicklung von Fertigungsprozessen und Technologien für die nächste Generation von Verkehrsflugzeugen umfassen. Insgesamt plant FACC bis 2030 Investitionen von rund 350 Mio. € in neue Technologien und den Ausbau seiner weltweiten Standorte, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.
FACC-Vorstandsvorsitzender Robert Machtlinger betonte, dass das neue Werk ein Bekenntnis zum Standort Oberösterreich darstellt. Er hob hervor, dass ein hoher Automatisierungsgrad, einschließlich des Einsatzes von künstlicher Intelligenz, für die Effizienzsteigerung in einem Hochlohnland unerlässlich sei. Das Unternehmen sieht in der Erweiterung eine Stärkung seiner Position als globaler Zulieferer für die Luftfahrtindustrie.