Fair Isaac Corporation (FICO) Gegenstand von Investorenuntersuchung wegen Änderungen bei Kredit-Scores
Die Anwaltskanzlei Levi & Korsinsky hat eine Untersuchung gegen Fair Isaac Corporation (FICO) eingeleitet, nachdem die Federal Housing Finance Agency (FHFA) Änderungen angekündigt hat, die ein konkurrierendes Kredit-Scoring-Modell für die Hypothekenvergabe zulassen könnten.

Fair Isaac Corporation (FICO) ist Gegenstand einer Untersuchung der Anwaltskanzlei Levi & Korsinsky. Die Untersuchung folgte auf eine Ankündigung der Federal Housing Finance Agency (FHFA), die die Zulassung eines konkurrierenden Kredit-Scoring-Modells für die Hypothekenvergabe ermöglichen könnte. Die Aktie von FICO fiel nach der Ankündigung der FHFA um mehr als 20 Prozent, was einem Rückgang von über 172 US-Dollar pro Aktie entspricht.
Die FHFA kündigte an, die Preisgestaltung für Hypotheken zu vereinfachen und die Vergabe potenziell für konkurrierende Scoring-Modelle zu öffnen. Kurz darauf gab Rocket Mortgage bekannt, dass es VantageScore 4.0 als bevorzugtes Kredit-Scoring-Modell einführen werde. Dies geschah trotz früherer Aussagen von FICO, dass keine Volumenverluste durch Vantage im laufenden Geschäftsjahr erwartet würden.
Levi & Korsinsky prüft nun, ob FICO-Aktionäre Anspruch auf Schadensersatz gemäß den bundesstaatlichen Wertpapiergesetzen haben. Die Kanzlei fordert FICO-Aktionäre, die aufgrund des Aktienkursrückgangs finanzielle Verluste erlitten haben, auf, sich für eine kostenlose Überprüfung ihrer Ansprüche zu melden.
Die Untersuchung konzentriert sich darauf, ob FICO wissentlich falsche oder irreführende Angaben zu regulatorischen und wettbewerbsbezogenen Risiken seines Kredit-Scoring-Geschäfts gemacht hat. Investoren, die FICO-Aktien gekauft und Verluste erlitten haben, können an der Untersuchung teilnehmen, unabhängig davon, ob sie die Aktien noch besitzen.