FAW erfüllt Chinas Guo 7 Emissionsnormen drei Jahre früher
Der chinesische Autohersteller FAW gab bekannt, sein Forschungsprojekt für Hybrid-Benzinmotoren für Chinas kommende Guo 7-Emissionsnormen drei Jahre vorzeitig abgeschlossen zu haben. Die Technologie soll eigene Lösungen für zukünftige Umweltvorschriften bieten.

Der chinesische Autohersteller FAW hat den erfolgreichen Abschluss und die Abnahme seines Forschungsprojekts für systemweite Technologien von Hybrid-Benzinmotoren, die auf die kommenden Guo 7-Emissionsnormen Chinas zugeschnitten sind, bekannt gegeben. Das Unternehmen gibt an, diese Leistung drei Jahre vor der erwarteten Frist erbracht zu haben.
Die Ergebnisse des Projekts umfassen zentrale technische Bereiche, darunter Verbrennung, elektronische Steuerung und Abgasnachbehandlung. FAW behauptet, dadurch eine vollständig eigenentwickelte und kontrollierbare Kapazität entlang der gesamten Emissionsreinigungskette vom Zylinderverbrauch bis zur Abgasbehandlung erreicht zu haben. Diese proprietären Technologien sollen in Hybrid- und energieeffizienten Modellen der Marke Hongqi von FAW eingesetzt werden.
Zu den wichtigsten technologischen Fortschritten gehören Verbesserungen bei der "In-Cylinder-Reinigung", die darauf abzielen, die Partikelbildung durch Hochdruck-Kraftstoffeinspritzung (500 bar) und präzise Steuerung des Verbrennungsprozesses zu reduzieren und damit die erwarteten Partikelanzahl-Grenzwerte von Guo 7 zu erfüllen. Darüber hinaus wurde ein GPF-System (Gasoline Particulate Filter) mit hoher Abscheideeffizienz (≥85% für 10nm Partikel) und geringem Gegendruck entwickelt. Innovationen umfassen auch leichte TWC-Katalysatorträger (Three-Way Catalyst), um die Zündzeiten zu verkürzen und die Kaltstart-Emissionsleistung zu verbessern, sowie Strategien zur Entkopplung von Abgasenergie und Schadstoffbildung.
FAW betont, dass diese technologischen Entwicklungen darauf abzielen, die Emissionsreduzierung mit der Fahrzeugeffizienz und Fahrleistung in Einklang zu bringen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Optimierung von Kaltstart-Emissionen und der Verbesserung der Systemlaufruhe durch Technologien wie elektrisch beheizte Nachbehandlungskomponenten, die die Aufheizzeiten des Katalysators und damit verbundene Geräusche und Vibrationen reduzieren.