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Verbraucher

Fazer Group meldet Rekordumsatz, Betriebsergebnis steigt, Jahresergebnis sinkt

Der Nettoumsatz der Fazer Group erreichte im Januar-Dezember 2025 mit 1.188,6 Mio. EUR einen Rekordwert. Das vergleichbare Betriebsergebnis stieg, während das Nettoergebnis des Zeitraums negativ ausfiel.

25. Juni 2026
Fazer Group meldet Rekordumsatz, Betriebsergebnis steigt, Jahresergebnis sinkt
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Helsinki – Die Finanzergebnisse der Fazer Group für Januar-Dezember 2025 zeigen einen Anstieg des Nettoumsatzes auf einen Rekordwert von 1.188,6 Mio. EUR, was einem Plus von 0,5 % im Jahresvergleich entspricht. Das vergleichbare Betriebsergebnis des Unternehmens verbesserte sich um 3 % auf 77,8 Mio. EUR. Das Nettoergebnis des Zeitraums fiel jedoch deutlich negativ aus, mit einem Verlust von -19,1 Mio. EUR im Vergleich zu einem Gewinn von 34,7 Mio. EUR im Vorjahr.

Das Betriebsergebnis der Gruppe enthielt Sondereffekte, die das Ergebnis negativ beeinflussten. Dazu gehörten eine Wertminderung des Firmenwerts für Fazer Lifestyle Foods (–69,5 Mio. EUR) und eine Abschreibung von Maschinen für die Xylitproduktion (–4,0 Mio. EUR), die maßgeblich zum negativen Nettoergebnis des Zeitraums beitrugen.

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit verbesserte sich um 16 % auf 127,5 Mio. EUR. Fazer Retail, bestehend aus Fazer Cafés und Gateau-Bäckereien, verzeichnete in Finnland ein deutliches Wachstum, während die Leistung in Schweden die Erwartungen nicht erfüllte. Der Nettoumsatz im Bäckereigeschäft ging aufgrund verstärkten Wettbewerbs leicht zurück, jedoch erzielte das Shop-in-Shop-Konzept (SiS) Rekordumsätze.

Im Süßwarenbereich stiegen die Umsätze von Fazer im Jahr 2025 nach einem herausfordernden Jahresbeginn und steigenden Rohstoffkosten. Das Weihnachtsangebot und der Verkauf von Schokoladentafeln unterstützten das Wachstum in Finnland und Schweden. Auch der Verkauf von Süßigkeiten und Konfekt in Norwegen und Dänemark verlief gut. Das Unternehmen erwartet, dass sich die Konsumnachfrage im Jahr 2026 durch Gehaltserhöhungen und moderate Inflation verstärken wird, während der Wettbewerb durch Eigenmarken voraussichtlich robust bleiben wird.

Originalquelle: fazergroup.com