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Technologie

FCC erlaubt ausländischen Staatsfonds fast 50% Anteile an Paramount-Warner Bros

Die US-Medienaufsichtsbehörde FCC lockert die Regeln für ausländisches Eigentum bei Paramount-Warner Bros und erlaubt drei Staatsfonds den Erwerb von 49,5 Prozent des Unternehmens.

18. September 2026
FCC erlaubt ausländischen Staatsfonds fast 50% Anteile an Paramount-Warner Bros

Die US-Medienaufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat angekündigt, ihre Regeln für ausländische Beteiligungen zu lockern. Im Fall von Paramount-Warner Bros wird die bisherige Obergrenze von 25 Prozent für ausländisches Eigentum aufgehoben. Dies ermöglicht es drei Staatsfonds, die von den Regierungen Saudi-Arabiens, Katars und Abu Dhabis verwaltet werden, gemeinsam 49,5 Prozent des Medienkonzerns zu erwerben.

Der Schritt der FCC wirft Fragen hinsichtlich ihrer Prioritäten auf. Kritiker verweisen auf frühere Maßnahmen der Behörde, wie Drohungen gegen ABC und Versuche, die Ausstrahlung bestimmter Interviews zu verhindern. Nun scheint die Behörde jedoch ein signifikantes ausländisches staatliches Eigentum an einem großen amerikanischen Medienkonglomerat zu genehmigen.

In ihrer Begründung verteidigte die FCC die Entscheidung mit der Einhaltung bestehender Vorschriften und der Förderung des Wettbewerbs im Mediensektor. Die Entscheidung wird voraussichtlich die zukünftige Entwicklung und Investitionen von Paramount-Warner Bros erleichtern.

Diese Entwicklung steht im Einklang mit einem breiteren Trend zunehmender ausländischer Investitionen in Medienunternehmen weltweit. Die langfristigen Auswirkungen dieser bedeutenden Eigentumsverschiebung auf den Betrieb und die Inhaltsstrategie von Paramount-Warner Bros bleiben abzuwarten.

Originalquelle: theverge.com