FCC genehmigt Paramount-Aktienverkauf an Saudi-Arabien, VAE und Katar
Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat Paramounts Plan genehmigt, bedeutende Anteile an die Staatsfonds von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar zu verkaufen.

Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat gestern den Plan von Paramount genehmigt, bedeutende Kapitalanteile an die Staatsfonds von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar zu verkaufen.
Nach geltendem US-Recht benötigen Unternehmen mit Lizenzen für Rundfunkstationen die Genehmigung der FCC, wenn die direkte oder indirekte ausländische Beteiligung 25 Prozent der Unternehmensaktien übersteigt. Paramount hat erklärt, dass die indirekte ausländische Beteiligung nach den Investitionen der Staatsfonds 49,5 Prozent erreichen wird, und hatte bei der FCC eine Ausnahmegenehmigung beantragt.
Paramount, Eigentümer von CBS, besitzt FCC-Lizenzen für 28 lokale CBS-Stationen, die das Unternehmen betreibt. Der Konzern ist zudem dabei, Warner Bros. Discovery für 111 Milliarden US-Dollar zu übernehmen, ein Geschäft, das teilweise durch ausländische Investitionen finanziert wird. Diese Übernahme wird jedoch derzeit durch eine Klage von US-Bundesstaaten blockiert, obwohl das Justizministerium der Trump-Administration die Fusion zuvor genehmigt hatte.