FCC-Vorsitzender Carr unter Beschuss wegen angeblicher Einschränkung der Meinungsfreiheit
FCC-Vorsitzender Brendan Carr sieht sich Kritik ausgesetzt, da seine Handlungen als Bedrohung für Sender angesehen werden, die ihre Meinungsfreiheit ausüben. Dies hat Bedenken hinsichtlich verfassungsmäßiger Rechte aufgeworfen.

Brendan Carr, Vorsitzender der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC), steht im Mittelpunkt einer Debatte über Maßnahmen, die von Kritikern als Einschränkung der Meinungsfreiheit angesehen werden.
Carr wird vorgeworfen, seine Position genutzt zu haben, um Sendeanstalten unter Druck zu setzen, insbesondere solche, die kritische Äußerungen oder Witze über den Präsidenten des Landes gemacht haben. Die vorübergehende Aussetzung von Jimmy Kimmel Show wird als Beispiel genannt.
Kritiker argumentieren, dass Carrs Vorgehen dem Ersten Verfassungszusatz der US-Verfassung widerspricht, der die Meinungsfreiheit garantiert. Ehemalige FCC-Mitarbeiter haben ihre Besorgnis über seinen Kurs geäußert.
Vorsitzender Carr hat zudem angekündigt, dass er großen Sendeanstalten mehr Kontrolle über die Ätherwellen gewähren und Internetanbietern erlauben möchte, versteckte Gebühren erneut einzuführen. Diese Vorschläge wurden kritisiert, da sie die Position von Verbrauchern und kleineren Marktteilnehmern schwächen könnten.