FCC plant retroaktives Verbot für DJI-bezogene Geräte
Die US-Bundesnetzagentur (FCC) bereitet sich darauf vor, ihre neue Befugnis einzusetzen, um bereits zugelassene Importgeräte rückwirkend zu verbieten. Die Maßnahme richtet sich gegen mutmaßliche "Frontfirmen", die angeblich ausländische Drohnen-Importverbote umgangen haben, indem sie chinesische Technologie von DJI einführten.

Die US-Bundesnetzagentur (FCC) bereitet sich darauf vor, ihre neu erlangte Befugnis zur rückwirkenden Sperrung von bereits genehmigten Importgeräten anzuwenden. Die Maßnahme richtet sich gezielt gegen verdächtigte "Frontfirmen", denen vorgeworfen wird, ausländische Drohnenverbote umgangen zu haben, um Technologie des chinesischen Herstellers DJI in die USA einzuführen.
Am vergangenen Freitag schlug die FCC eine Geldstrafe von 25.000 US-Dollar gegen acht dieser "Frontfirmen" vor, darunter auch solche, die mit dem Import und Verkauf von Skyrover-Drohnen und Xtra-Kameras in Verbindung gebracht werden. Die Kommission signalisiert nun die Absicht, diese Maßnahmen zu verschärfen, indem sie plant, diesen Unternehmen die Teilnahme am US-Markt zu untersagen.
Diese Initiative basiert auf einer Befugnis, die sich die FCC im vergangenen Oktober selbst erteilt hat. Diese Ermächtigung erlaubt es der Kommission, Geräte zu verbieten, die bereits für den Import und Verkauf in den USA zugelassen wurden. Die aktuelle Vollzugsmaßnahme wird als erste bedeutende Anwendung dieser Befugnis gegen Einheiten angesehen, die im Verdacht stehen, nationale Sicherheitsbeschränkungen zu umgehen.
Das erklärte Ziel der FCC ist es, Umgehungsmöglichkeiten zu schließen, die es ausländischen Technologien, insbesondere aus China, ermöglichen, den US-Markt außerhalb etablierter regulatorischer Kanäle zu betreten. Die Kommission betrachtet dies als einen entscheidenden Schritt zur Wahrung der nationalen Sicherheit und der wirtschaftlichen Interessen.