FCC stimmt über Streichung einer Gebührenoffenlegungsregel ab
Die US-Bundesnetzagentur FCC stimmt über die Abschaffung einer Regel ab, die Internetanbieter verpflichtet, alle Gebühren auf Preisschildern für Breitbanddienste offenzulegen. Dies könnte die Preisfindung für Verbraucher erschweren.

Die US-Bundesnetzagentur Federal Communications Commission (FCC) wird über die Abschaffung einer Regel abstimmen, die Internetdienstanbieter (ISPs) verpflichtet, alle sogenannten "Durchlaufgebühren" auf einem leicht zugänglichen Preisschild für Breitbanddienste aufzulisten. Die Abschaffung dieser Regel könnte die Transparenz für Verbraucher erheblich beeinträchtigen.
Internetdienstanbieter werben üblicherweise mit Preisen, die deutlich niedriger sind als die tatsächlichen monatlichen Rechnungsbeträge der Verbraucher. Eine gängige Methode, um die monatlichen Kosten über die beworbenen Preise hinaus zu erhöhen, ist das Hinzufügen von Gebühren, die die Anbieter angeblich zur Deckung von Gebühren lokaler Regierungen verwenden.
Die Anbieter wären grundsätzlich berechtigt, genaue monatliche Preise zu bewerben und diese auch auf den Rechnungen zu verlangen. Da dies jedoch selten geschieht, hat die FCC seit einem Jahrzehnt spezifische Preisangaben für Verbraucher vorgeschrieben.
Sollte die Regel abgeschafft werden, könnten Verbraucher mit unerwartet höheren Kosten konfrontiert werden, während die notwendige Transparenz über die Gesamtkosten möglicherweise verringert wird.