FCC hebt 39% TV-Eigentumsbeschränkung auf
Die Federal Communications Commission (FCC) stimmt über die Abschaffung der 39%igen nationalen TV-Eigentumsregel ab. Diese Änderung könnte Fusionen erleichtern, sieht sich aber rechtlichen Anfechtungen gegenüber.

Die Federal Communications Commission (FCC) wird über die Abschaffung der nationalen Fernseh-Eigentumsregel abstimmen, die die Reichweite eines einzelnen Sendeinhabers auf nicht mehr als 39 Prozent der US-amerikanischen Fernsehhaushalte begrenzt. Die vorgeschlagene Aufhebung wird wahrscheinlich zu Rechtsstreitigkeiten über die Befugnis der FCC zur Zerstörung einer vom Kongress festgelegten Grenze führen.
FCC-Vorsitzender Brendan Carr hat zuvor einen flexiblen Ansatz für die Regel signalisiert. Im März gewährte die FCC Nexstar Media Group eine Ausnahmegenehmigung zum Erwerb von Tegna, wodurch Nexstar über die Hälfte der US-Fernsehhaushalte erreichen konnte. Die Kommission argumentierte, dass der Kongress sie ermächtigt habe, die Eigentumsregel zu ändern oder Ausnahmen zu gewähren.
Carr kündigte am Dienstag Pläne zur vollständigen Abschaffung der 39-Prozent-Grenze an. Sie würde durch eine „Fall-zu-Fall-Prüfung“ für jede vorgeschlagene Fusion ersetzt, so ein Gastbeitrag auf Breitbart. Diese Verschiebung würde der FCC größere Ermessensbefugnisse bei der Genehmigung von Medienkonglomeraten einräumen, die die derzeitige Grenze überschreiten. Kritiker deuten an, dass dies Nachrichtensendern begünstigen könnte, die als mit der Trump-Regierung verbündet wahrgenommen werden.
Der Schritt signalisiert eine potenzielle Lockerung der Beschränkungen für die Medienkonsolidierung und eröffnet Türen für weitere Branchenfusionen und -übernahmen, während er gleichzeitig Bedenken hinsichtlich der Medienvielfalt und des potenziellen politischen Einflusses aufwirft.