FDA erteilt Zulassung für Pfizer-Kombinationstherapie bei Prostatakrebs
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Kombination aus Talzenna und Xtandi für ein früheres Stadium der metastasierten Prostatakrebsbehandlung zugelassen.
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Zulassung für die Kombination von Talzenna (Talazoparib) und Xtandi (Enzalutamid) des Herstellers Pfizer ausgeweitet. Die Therapie ist nun für Männer mit metastasiertem Prostatakrebs und HRR-Genmutationen vorgesehen, die bisher keine hormonelle Behandlung erhalten haben.
Die Entscheidung basiert auf den Daten der Phase-3-Studie TALAPRO-3. Diese belegten, dass das Risiko für ein Fortschreiten der Krankheit oder den Tod durch die Kombinationstherapie um 52 Prozent im Vergleich zur alleinigen Behandlung mit Xtandi gesenkt werden konnte. Die Ergebnisse wurden bereits im New England Journal of Medicine publiziert.
Pfizer unterstreicht, dass die Therapie nun in einem Stadium eingesetzt werden kann, in dem sie den größten therapeutischen Nutzen bieten könnte. Studienleiter Neeraj Agarwal hob hervor, dass die Ergebnisse die Notwendigkeit von Biomarker-Tests bei der Erstdiagnose verdeutlichen. Als häufigste Nebenwirkung trat Anämie auf, die laut Angaben des Unternehmens durch Dosisanpassungen und medizinische Unterstützung kontrollierbar blieb.