📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Gesundheit

FDA genehmigt subkutane Startdosis für Leqembi bei Alzheimer

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat eine wöchentliche subkutane Startdosis für Leqembi genehmigt. Diese Verabreichungsform ermöglicht die Behandlung zu Hause und bereitet den Weg für Kombinationstherapien.

13. Juli 2026
FDA genehmigt subkutane Startdosis für Leqembi bei Alzheimer

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat am 13. Juli 2026 eine wöchentliche subkutane Startdosis für Leqembi genehmigt. Diese Verabreichungsform ermöglicht es erstmals, die Behandlung der Alzheimer-Krankheit zu Hause zu beginnen, was die Zugänglichkeit verbessern und die Belastung für Patienten und Betreuer verringern soll.

Die subkutane Zulassung wird als wichtiger Schritt hin zu skalierbareren Versorgungsmodellen angesehen, die benötigt werden, während sich das Feld von Einzelwirkstofftherapien hin zu Kombinationstherapien entwickelt. Laura Nisenbaum, PhD, Interims Chief Science Officer der Alzheimer's Drug Discovery Foundation (ADDF), betonte, dass die bequemere und zugänglichere Verabreichung entscheidend für die Zukunft der Alzheimer-Behandlung sei, die wahrscheinlich langfristig und mit mehreren Medikamenten erfolgen werde. Die Verabreichung zu Hause sei für die Nachhaltigkeit solcher Regime unerlässlich.

Aktuell präsentierte klinische Daten zeigten, dass die wöchentliche subkutane Leqembi-Gabe eine ähnliche Leistung wie das zuvor zugelassene intravenöse (IV) Schema aufweist, mit einem vergleichbaren Sicherheitsprofil. Die subkutane Injektion dauert etwa 15 Sekunden, im Gegensatz zu den einstündigen IV-Infusionen, die zuvor in Kliniken erforderlich waren. Patienten erhielten zuvor eine 18-monatige IV-Einleitungsphase, bevor sie auf eine subkutane Erhaltungstherapie umgestellt wurden.

Nach dem Fortschritt von Leqembi testen auch andere Unternehmen wie Eli Lilly subkutane Formulierungen ihrer Alzheimer-Wirkstoffkandidaten. Die Diversifizierung der therapeutischen Pipeline für Alzheimer über verschiedene Ziele hinweg erfordert flexible und skalierbare Verabreichungsmethoden für Medikamente. Da sich fast 75 % der aktuellen Pipeline auf Nicht-Amyloid-Wege konzentriert, wird die Fähigkeit, Behandlungen zu kombinieren und zu personalisieren, entscheidend sein. ADDF-CEO Isobel Coleman bezeichnete die Zulassung als Wendepunkt, der dynamischere Behandlungsstrategien ermöglicht.

Originalquelle: prnewswire.com