FDA gibt beschleunigte Zulassung für Pfizers PADCEV bei Blasenkrebs
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat die beschleunigte Zulassung für Pfizers PADCEV® in Kombination mit Keytruda® für bestimmte Blasenkrebsarten erteilt.

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat die beschleunigte Zulassung für das Pfizer-Präparat PADCEV® (Enfortumab Vedotin) in Kombination mit Keytruda® (Pembrolizumab) erteilt. Die Zulassung gilt für Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs, die zuvor eine platinbasierte Chemotherapie und einen PD-1- oder PD-L1-Inhibitor erhalten haben oder für eine cisplatinbasierte Chemotherapie nicht infrage kommen.
Kürzlich erhielt die Kombination auch die Prioritätsprüfung der FDA für die Behandlung von metastasiertem Prostatakrebs, was auf eine mögliche Ausweitung der Anwendung hindeutet. Diese jüngste Zulassung eröffnet eine neue Behandlungsoption für eine Patientengruppe mit begrenzten Alternativen.
PADCEV® ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das auf das Protein Nectin-4 abzielt, das häufig auf Krebszellen vorkommt. In Kombination mit Keytruda®, einem Immuntherapeutikum, zielt die Behandlung darauf ab, das Ansprechen und die Ergebnisse für die Patienten zu verbessern. Pfizer hat PADCEV® in Zusammenarbeit mit Astellas Pharma Inc. entwickelt.