📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Professionelle Dienstleistungen

Fed belässt Zinsen im Januar 2026 unverändert, Markt erwartet Senkung im März

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihren Leitzins im Januar 2026 bei 3,5-3,75 % belassen. J.P. Morgan-Strategen erwarten eine Zinssenkung im weiteren Jahresverlauf.

12. Juni 2026
Fed belässt Zinsen im Januar 2026 unverändert, Markt erwartet Senkung im März

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat auf ihrer Sitzung am 28. Januar 2026 den Leitzins unverändert im Korridor von 3,5 bis 3,75 % belassen und damit eine in 2025 begonnene Zinssenkungsserie unterbrochen. Der Federal Open Market Committee (FOMC) stimmte für eine Beibehaltung der Zinsen, obwohl zwei Mitglieder eine Zinssenkung um einen Viertel Prozentpunkt befürworteten.

Fed-Chef Jerome Powell erklärte auf der Pressekonferenz nach der Sitzung, es sei "schwierig, die Daten anzusehen und zu sagen, dass die Politik derzeit signifikant restriktiv ist". Er deutete an, dass Entscheidungen von Sitzung zu Sitzung getroffen würden. J.P. Morgan-Strategen erwarten keine Zinssenkung vor dem Sommer.

Mit Blick auf die FOMC-Sitzung am 17.-18. März werden die Entscheidungsträger eingehende Wirtschaftsdaten prüfen. Der Verbraucherpreisindex (CPI) für Dezember zeigte eine jährliche Inflation von 2,7 %, was näher am Fed-Ziel von 2 % liegt. Mögliche staatliche Stillstände könnten jedoch die Datenerfassung stören und Unsicherheiten schaffen.

Trotz der jüngsten Schwäche am Arbeitsmarkt, die frühere Zinssenkungen veranlasste, stellte Powell fest, dass die Wirtschaftsaktivität solide bleibt und sich die Risiken verbessern. Die meiste Schwäche am Arbeitsmarkt rührt von gedämpften Einstellungen her, nicht von weit verbreiteten Entlassungen, was auf eine zugrunde liegende Widerstandsfähigkeit hindeutet. Das durchschnittliche monatliche Beschäftigungswachstum wird für 2026 auf 67.000 geschätzt.

J.P. Morgan-Strategen erwarten eine weitere Zinssenkung im Jahr 2026, was dem Konsens entspricht. Die aktuellen Wirtschaftsindikatoren erschweren es der Fed jedoch derzeit, zusätzliche Senkungen zu rechtfertigen.

Originalquelle: jpmorgan.com