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Technologie

Bundesbehörden untersuchen GM-Fahrzeuge wegen Bremsversagen

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA weitet ihre Untersuchung von General Motors-Fahrzeugen aus, nachdem Hunderte Berichte über Bremsversagen eingegangen sind. Mehr als 1,1 Millionen Fahrzeuge sind betroffen.

24. August 2026
Bundesbehörden untersuchen GM-Fahrzeuge wegen Bremsversagen

Bundesbehörden weiten ihre Untersuchung von Fahrzeugen des Herstellers General Motors (GM) aus, nachdem Hunderte von Berichten über Bremsversagen eingegangen sind. Das Problem betrifft über 1,1 Millionen Fahrzeuge, darunter viele Elektroautos von GM sowie Modelle, die GM für Honda und Acura hergestellt hat.

Das beanstandete System ist die "Brake-by-Wire"-Technologie von GM, die als eBoost bezeichnet wird. Laut Berichten kann es während der Fahrt zu einem Bruch der Spindel in diesem Bremssystem kommen. GM gibt an, dass in einem solchen Fall kritische Sicherheitsfunktionen wie Antiblockiersystem, Traktionskontrolle und Stabilitätskontrolle bis zum Stillstand erhalten bleiben sollten.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat jedoch zahlreiche Berichte erhalten, die diese Darstellung in Frage stellen. Diese Berichte deuten darauf hin, dass nach einem Ausfall des eBoost-Systems ein sofortiger Verlust der Bremsleistung eintritt, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Die NHTSA hat 227 Vorfallberichte erhalten, und wenn die von GM selbst gesammelten Hunderte von Meldungen mitgezählt werden, steigt die Gesamtzahl auf 745.

Diese Vorfälle führten zu 22 Unfällen, bei denen sechs Personen verletzt wurden. Todesfälle wurden im Zusammenhang mit diesen Bremsproblemen bisher nicht gemeldet. Die erweiterte Untersuchung soll die genauen Ursachen und das Ausmaß des Problems klären.

Originalquelle: arstechnica.com