Federal Reserve ernennt Xbox-CEO zur Leitung der Taskforce für 'maximale Beschäftigung'
Die US-Notenbank Federal Reserve hat Xbox-CEO Asha Sharma zur Leiterin einer neuen Taskforce für 'maximale Beschäftigung' ernannt. Die Wahl stößt auf Kritik, da Sharma kürzlich 3.600 Stellenstreichungen beim Videospielunternehmen ankündigte.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat eine neue Taskforce zur Förderung der 'maximalen Beschäftigung' eingerichtet. Die Ernennung ihrer Leiterin hat jedoch bereits für Kontroversen gesorgt. Xbox-CEO Asha Sharma wurde zur Vorsitzenden der Taskforce 'Produktivität und Arbeitsplätze' ernannt, in derselben Woche, in der sie Pläne zur Entlassung von 3.600 Mitarbeitern beim Videospielunternehmen bis Ende 2027 bekannt gab.
Der Zeitpunkt der Ernennung hat online erhebliche Aufmerksamkeit erregt. Kritiker stellen die Begründung in Frage, eine CEO, die Massenentlassungen verantwortet, mit der Leitung einer Taskforce zu betrauen, die sich auf Beschäftigung konzentriert. Diese Gruppe ist eine von fünf, die kürzlich von der Fed zur Prüfung der Geldpolitik eingerichtet wurden, mit Zielen, die von Kommunikation und Bilanzpolitik bis hin zu Daten und Inflationsrahmen reichen.
Das Mandat der Taskforce 'Produktivität und Arbeitsplätze' umfasst die Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen neuer allgemeiner Technologien, wie künstlicher Intelligenz, zur Information der geldpolitischen Entscheidungen der Fed. Sharma werden in dieser Taskforce namhafte Persönlichkeiten wie Marc Andreessen, Mitbegründer des Risikokapitalunternehmens Andreessen Horowitz, und Charles I. Jones, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Stanford University, zur Seite stehen.
Federal Reserve Chairman Kevin Warsh erklärte, dass das Engagement der Zentralbank für Preisstabilität und maximale Beschäftigung unerschütterlich sei. Er betonte, dass sich die US-Wirtschaft erheblich verändert habe und dass die Taskforces sorgfältig prüfen werden, ob die Instrumente und Ansätze der Fed verbessert werden können, um diesen sich entwickelnden wirtschaftlichen Bedingungen gerecht zu werden.