Feedbackkultur über Generationen hinweg erfordert Schulung, nicht generationenspezifische Lösungen
Die CEO argumentiert, dass die Probleme von Gen Z bei der Feedbackannahme auf mangelnde Schulung, nicht auf die Generation zurückzuführen sind. Die Unternehmenskultur wurde durch Mitarbeiterschulungen zu Feedbackmethoden verbessert.

Die CEO von Fast Company stellt die gängige Annahme in Frage, dass jüngere Generationen wie Gen Z Schwierigkeiten haben, Feedback anzunehmen. Stattdessen vertritt sie die Ansicht, dass das Problem nicht bei den Generationen selbst liegt, sondern darin, wie Organisationen konstruktives Feedback lehren und ermöglichen.
Die ursprüngliche Erzählung berichtet von den eigenen frühen Karriereschwierigkeiten der CEO beim Geben von Feedback. Die Angst vor Kritik führte dazu, dass sich ein Team nicht weiterentwickelte und sich Probleme anhäuften. Ein Wendepunkt kam durch Kommunikationstrainings, nach denen sich die Teamkultur erheblich verbesserte und die Mitarbeiterbindung stieg.
Derzeit legt das Unternehmen Wert auf offene Kommunikation und Feedback. Dies beinhaltet die Integration von Feedbackschulungen in die Einarbeitung, die Verpflichtung, Feedback innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten eines Problems zu geben, und die Festlegung klarer Kommunikationsnormen. Spezifisches Feedback wird auch zu den Fähigkeiten des Gebens und Empfangens von Feedback gegeben.
Laut der CEO helfen diese Praktiken, Vertrauen aufzubauen und die Teamarbeit über Generationengrenzen hinweg zu verbessern. Das Problem liegt nicht bei Gen Z, sondern darin, dass Einzelpersonen nicht systematisch im Geben und Empfangen von konstruktivem Feedback geschult werden.