Fähre "Missunde III" nimmt nach Sicherheitsbedenken wieder Fahrt auf
Die Schleifähre "Missunde III" hat am Samstag, den 25. April, um 7 Uhr ihren Dienst wieder aufgenommen. Probleme mit der Anlegemöglichkeit, insbesondere ein Haken, führten zu einer einwöchigen Unterbrechung.

Die Fähre "Missunde III", die zwischen Brodersby und Kosel pendelt, hat am Samstag, den 25. April, um 7 Uhr den Betrieb wieder aufgenommen. Die Fähre war eine Woche lang außer Dienst, nachdem der Pächter Sicherheitsbedenken geäußert hatte.<br><br>Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) teilte mit, dass am Freitag eine gemeinsame Prüfung stattfand, um sicherzustellen, dass die Bedenken ausgeräumt werden konnten und die Fähre wieder sicher eingesetzt werden kann.<br><br>Zuvor hatte der Pächter Probleme mit einem Haken gemeldet, der das sichere Anlegen erschwerte. Laut LKN wurden nun Anpassungen an dem Haken vorgenommen, um dessen sicheren Halt zu gewährleisten. Dies wurde dem Fährpersonal am Freitagnachmittag vorgestellt, und gemeinsam wurde entschieden, den Betrieb wieder aufzunehmen.<br><br>Die seit April bestehende Schleifähre, die elektrisch betrieben wird, hatte bereits seit ihrer Inbetriebnahme mehrere Ausfälle zu verzeichnen. Aktuelle Probleme mit der Anlegemechanik trugen zu dieser jüngsten und einer insgesamt siebtenjährigen Pannenserie bei, die Pendler wiederholt beeinträchtigte.