FFG in Flensburg erhält Millionenauftrag für Transportpanzer
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Kauf von rund 300 Transportpanzern genehmigt. FFG wird als Subunternehmer für das finnische Unternehmen Patria agieren.

Die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) profitiert von einem Milliardenauftrag der Bundeswehr für den Bau von rund 300 Transportpanzern. Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab am Mittwoch den Weg für die Beschaffung frei, deren Volumen bis zu 960 Millionen Euro betragen kann.
Das finnische Unternehmen Patria erhält den Hauptauftrag. Die FFG soll dabei als Subunternehmer einen wesentlichen Teil der Panzer in Deutschland fertigen. Die genaue Stückzahl, die in Flensburg gebaut wird, ist nach Unternehmensangaben noch unklar.
Die Bundeswehr plant mit den neuen Fahrzeugen den Ersatz für ihre mehr als 30 verschiedenen Varianten des bisherigen Transportpanzers "Fuchs". Ziel ist es, künftig eine einheitlichere Fahrzeugflotte zu unterhalten. Deutschland hat das Modell gemeinsam mit anderen europäischen Ländern wie Großbritannien, Finnland und Dänemark entwickelt.
Der Bund hat zunächst 230 Panzer verbindlich bestellt, mit einer Option auf weitere 68 Fahrzeuge. Die Beauftragung unterstreicht die Bemühungen Deutschlands um die Modernisierung und Stärkung seiner Verteidigungsfähigkeiten.