Finanzielle Anreize fördern Programme zur Diabetesprävention
Eine Studie des Singapore General Hospital zeigt, dass ein Präventionsprogramm für Diabetes in Kombination mit finanziellen Anreizen das Risiko, dass Personen mit Prädiabetes zu Typ-2-Diabetes fortschreiten, signifikant reduziert.

Eine vom Singapore General Hospital (SGH) geleitete Studie hat ergeben, dass die Integration finanzieller Anreize in ein Diabetespräventionsprogramm das Fortschreiten von prädiabetischen Personen zu Typ-2-Diabetes signifikant reduzieren kann. Die Forschung, bekannt als Pre-DICTED-Studie, begleitete 751 übergewichtige oder fettleibige Erwachsene mit Prädiabetes über drei Jahre.
Die Teilnehmer wurden entweder einer Interventions- oder einer Kontrollgruppe zugeordnet. Beide Gruppen strebten eine Gewichtsreduktion von mindestens fünf Prozent und mindestens 150 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche an. Die Interventionsgruppe erhielt Unterstützung bei der Lebensstiländerung, einschließlich Ernährungs-Workshops, Trainingseinheiten und in einigen Fällen Metformin, zusammen mit finanziellen Belohnungen für die Teilnahme und Gewichtsabnahme.
Nach drei Jahren ergab die Studie, dass 34,8 Prozent der Teilnehmer in der Interventionsgruppe Diabetes entwickelten, verglichen mit 47,3 Prozent in der Kontrollgruppe. Die Interventionsgruppe zeigte auch eine höhere Erfolgsquote bei der Erreichung von Gewichtsverlustzielen, wobei 30,1 Prozent das Ziel erreichten, gegenüber 15,7 Prozent in der Kontrollgruppe.
Die Ergebnisse des SGH deuten darauf hin, dass finanzielle Anreize in Kombination mit strukturierter Betreuung und Lebensstilinterventionen die Einhaltung von Empfehlungen und die Gesundheitsergebnisse wirksam verbessern können. Die Studie zeigte auch, dass das Programm kosteneffektiv war und einen guten Gegenwert für die erzielten Gesundheitsvorteile bot, was es zu einem potenziellen Modell für Public-Health-Strategien macht.