Finanz Informatik setzt KI zur Betrugsprävention ein
Finanz Informatik hat ein KI-basiertes System namens KIWI zur verbesserten Betrugsprävention im Zahlungsverkehr eingeführt. Die Lösung analysiert bis zu 460 Faktoren, um Mitarbeitern die Erkennung und Priorisierung betrügerischer Transaktionen zu erleichtern.

Finanz Informatik GmbH & Co. KG hat eine KI-gestützte Lösung namens KIWI zur Stärkung der Betrugsprävention im Zahlungsverkehr implementiert.
Das System, dessen Name für "KI-Wissensintegration" steht, soll Sachbearbeiter in Finanzinstituten im Kampf gegen immer komplexere Betrugsmaschen unterstützen. Aktuelle Berichte zeigen einen deutlichen Anstieg von Phishing-Angriffen in Deutschland, wobei Finanzkonten verstärkt ins Visier genommen werden.
Bisher wurden Überweisungen automatisch anhand von Regelwerken geprüft, und als auffällig eingestufte Transaktionen wurden zur manuellen Bearbeitung weitergeleitet. KIWI analysiert diese markierten Überweisungen nun anhand von 460 verschiedenen Aspekten und vergibt einen Risikoscore zur Priorisierung der Fälle für die Sachbearbeiter. Dies ermöglicht einen fokussierteren Ansatz bei kritischen Transaktionen.
Die Lösung bietet zudem eine Funktion zur automatischen Freigabe von Transaktionen, die vordefinierte Kriterien erfüllen, und reduziert so den manuellen Aufwand. KIWI schafft Transparenz, indem es Faktoren aufzeigt, die eine betrügerische Transaktion stützen oder dagegen sprechen. Dies erleichtert die schnelle Identifizierung und Untersuchung verdächtiger Aktivitäten und hilft, Verluste für Kunden und Institute zu minimieren.