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Technologie

Finanz Informatik modernisiert Institutsnetz für Sparkassen

Finanz Informatik erneuert die Netzwerkinfrastruktur der Sparkassen-Finanzgruppe mit dem Projekt "Institutsnetz 2025+". Die Modernisierung zielt auf verbesserte Leistung, Sicherheit und Nutzererfahrung ab.

27. September 2026
Finanz Informatik modernisiert Institutsnetz für Sparkassen

Finanz Informatik, der IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe, startet das Projekt „Institutsnetz 2025+“ zur Modernisierung seiner Netzwerkinfrastruktur. Die Initiative soll den zukünftigen technischen Anforderungen der Sparkassen gerecht werden und unterstützt hybrides Arbeiten, mobile Services sowie steigende Sicherheitsanforderungen.

Im Kern der Modernisierung steht die Weiterentwicklung des Managed Service Network Access (MSNA). Dieses Produkt wird kabelgebundene (LAN) und drahtlose (WLAN) Netze nahtlos integrieren. Die neue Architektur setzt auf WiFi6 für verbesserte Echtzeitkommunikation und Konnektivität mobiler Endgeräte. Das Netzwerk soll Geräte automatisch erkennen und die passenden Zugriffsrechte zuweisen, was manuelle Konfigurationen und Komplexität reduziert.

Zudem wird das Produkt OSPlus-Netzwerk (OSPN) grundlegend überarbeitet. Ein neuer „OSPN-Hub“ fungiert als zentraler Datenaustauschpunkt, der Geschäftsstellen sicher mit den Kernsystemen von Finanz Informatik und dem Internet verbindet. An jeder Geschäftsstelle wird eine Mobilfunk-Backup-Lösung zur Sicherstellung der Netzverfügbarkeit bei Ausfall der Hauptanbindung implementiert. Die neue SD-WAN-Architektur ist flexibel konzipiert, um sich an zukünftige Anwendungen und Technologien anzupassen.

Das „Institutsnetz 2025+“ adressiert steigende Anforderungen, einschließlich erhöhter Sicherheitsvorgaben durch Regulierungen wie DORA und NIS-2. Ziel ist es, die Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Sparkassen-Finanzgruppe im digitalen Zeitalter zu gewährleisten.

Originalquelle: f-i.de