Erste E. coli-Klage gegen Publix wegen kontaminierter Blaubeeren
Eine Klage wegen E. coli-Kontamination wurde gegen Publix eingereicht, nachdem Kunden durch Bio-Blaubeeren des Supermarkts schwer erkrankt waren. Ein Opfer benötigte fast einen Monat Krankenhausaufenthalt.

West Palm Beach, Florida – Die renommierte Anwaltskanzlei Ron Simon & Associates, spezialisiert auf Lebensmittelvergiftungen, hat zusammen mit Elizabeth Zwibel Law die erste E. coli-Klage im Zusammenhang mit Erkrankungen nach dem Verzehr von GreenWise Organic-Blaubeeren eingereicht, die bei Publix verkauft wurden. Die Klage wurde im Namen der Einwohner Floridas, Oscar und Roberta Cash, eingereicht.
Das Ehepaar Cash kaufte die Blaubeeren im Mai 2026 und entwickelte kurz darauf Symptome, die auf eine E. coli-Infektion hindeuten, darunter blutiger Durchfall, starke Bauchschmerzen, Blähungen, Bauchkrämpfe, Dehydrierung und Fieber. Roberta Cashs Zustand verschlechterte sich erheblich, was zu einer zehntägigen Krankenhauseinweisung im Jupiter Medical Center führte, wo sie intensivmedizinisch behandelt wurde. Anschließend wurde sie für fast drei weitere Wochen in eine Pflegeeinrichtung verlegt und erhält weiterhin medizinische Behandlung.
Die Klage steht im Zusammenhang mit einem größeren Ausbruch des E. coli-Stammes O145:H28. Bis zum 6. Juli 2026 wurden laut der U.S. Food and Drug Administration (FDA) und den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zwölf bestätigte Fälle identifiziert. Davon wurden elf in Florida und einer in Georgia gemeldet. Das betroffene Produkt wurde exklusiv in Publix-Filialen in mehreren Bundesstaaten im Südosten der USA verkauft.
Die Klage wirft Fragen zur Lebensmittelsicherheit auf und hebt potenzielle Risiken für Verbraucher hervor. Ziel des Verfahrens ist es, eine Entschädigung für das Leid und die medizinischen Kosten des Ehepaars Cash zu erwirken.