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Technologie

Flexcompute präsentiert Simulationsmodell für Abgasstrahleffekte im Weltraum

Das neue Physics Twin-Modell ermöglicht die effiziente Analyse von Triebwerkseinflüssen bei Docking- und Betankungsmanövern im All.

4. November 2026
Flexcompute präsentiert Simulationsmodell für Abgasstrahleffekte im Weltraum

Das Unternehmen Flexcompute hat ein neues Simulationswerkzeug namens Physics Twin für die Analyse von Triebwerksabgasen im Weltraum eingeführt. Ziel ist es, die Auswirkungen von sogenannten „Plume Impingements“ – wenn Triebwerksabgase benachbarte Raumfahrzeuge treffen – präzise und recheneffizient zu bewerten.

Traditionell wurden hierfür Direct Simulation Monte Carlo (DSMC)-Methoden verwendet, die jedoch einen hohen Rechenaufwand erfordern. Flexcompute kombiniert neuronale Netze mit einem Boltzmann-Solver, um physikalische Genauigkeit bei deutlich kürzeren Simulationszeiten zu erreichen. Da das System auf physikalischen Prinzipien basiert, bleibt es bei neuen Konfigurationen oder Geometrien stabil, ohne dass ein erneutes Training der KI erforderlich ist.

Dr. Han Park, Vice President für AI-Integration bei Northrop Grumman, berichtete, dass die Technologie die Analysegeschwindigkeit um den Faktor 200 steigern könne. Dies ermögliche eine umfangreichere Prüfung von Annäherungsszenarien bei autonomen Weltraummissionen.

Das Physics Twin-System ist Teil einer Reihe von Werkzeugen von Flexcompute, die KI-Leistung mit den Gesetzen der Physik verbinden. Das Modell steht ab sofort für Ingenieurteams zur Verfügung, um die Sicherheit bei kritischen Weltraummanövern zu erhöhen.

Originalquelle: prnewswire.com